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Vorschrift
Normgeber:Ministerium für Inneres und Sport
Aktenzeichen:43-23410/100
Erlassdatum:18.05.2015
Fassung vom:23.05.2018
Gültig ab:25.05.2018
Gültig bis:31.12.2020
Quelle:Wappen Niedersachsen
Gliederungs-Nr:keine Angaben verfügbar
 

Zum Hauptdokument : Erhebung von Geobasisdaten durch Liegenschaftsvermessungen (LiegVermErlass)



Anlage 3



Prüfung und Kalibrierung der Vermessungsgeräte



Die Vermessungsgeräte und das Zubehör müssen den Qualitätsanforderungen für Liegenschaftsvermessungen entsprechen. Vermessungsgeräte sind regelmäßig, in der Regel einmal jährlich, zu prüfen. Zubehör ist nach Bedarf zu prüfen.



Bei Vermessungsgeräten zur Richtungsmessung sind Höhenindexfehler, Zielachsenfehler, Kippachsenneigung und der Fehler der automatischen Zielerfassung zu bestimmen und entweder durch Justierung zu beheben oder bei der Aufbereitung der Messwerte zu berücksichtigen.



Die Standardabweichung der gemessenen Richtungen darf 2 mgon nicht überschreiten.



Vermessungsgeräte mit elektronischer Distanzmessung sind



vor dem ersten Einsatz,


nach jeder Reparatur und


nach signifikanten Abweichungen


durch geeignete Verfahren mit entsprechender Genauigkeit zu kalibrieren.



Dabei sind die Nullpunktskorrektion und die Maßstabskorrektion durch eine ausgleichende Gerade zu ermitteln. Die Korrektionswerte sind bei den Auswertungen zu berücksichtigen. Die restlichen Abweichungen (gegenüber den korrigierten Messwerten) dürfen absolut nicht größer als 0,008 m und im Mittel nicht größer als 0,005 m sein.



Die Kalibrierungskorrektionen der Vermessungsgeräte sind durch Koordinaten- oder Streckenvergleich zu prüfen. Ergeben sich signifikante Abweichungen, so sind die Vermessungsgeräte erneut zu kalibrieren.



Satellitenempfänger sind mittels Koordinatenvergleich zu prüfen. Dabei darf die Lageabweichung 0,008 m nicht überschreiten.



Prüfung und Kalibrierung sind zu dokumentieren oder durch Erklärung des Herstellers zu belegen.

 


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