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Vorschrift
Normgeber:Ministerium für Inneres und Sport
Aktenzeichen:36.3-14600/26
Erlassdatum:10.03.2017
Fassung vom:10.03.2017
Gültig ab:01.04.2017
Gültig bis:31.12.2022
Quelle:Wappen Niedersachsen
Gliederungs-Nr:21100
Normen:§ 15 NKatSG, § 22 NKatSG, § 7 NRettDG
Fundstelle:Nds. MBl. 2017, 302
Gliederung und Sollstärke der Einheiten des Katastrophenschutzes

Gliederung und Sollstärke der Einheiten des Katastrophenschutzes



RdErl. d. MI v. 10. 3. 2017 – 36.3-14600/26 –



– VORIS 21100 –



Fundstelle: Nds. MBl. 2017 Nr. 12, S. 302



Bezug: 

Bek. v. 19. 11. 2014 (Nds. MBl. S. 136)





Gemäß § 15 Abs. 2 NKatSG i. d. F. vom 14. 2. 2002 (Nds. GVBl. S. 73), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 7. 12. 2012 (Nds. GVBl. S. 548; 2013 S. 34), werden Stärke, Gliederung und Fahrzeugausstattung der Katastrophenschutzeinheiten wie folgt festgelegt:



1.


Der Einsatzzug Sanität und Betreuung besteht aus dem Zugtrupp (Nummer 1.1), zwei Sanitätsgruppen (Nummer 1.2) und der Betreuungsgruppe (Nummer 1.3). Der einsatztaktische Wert des Einsatzzuges ist die Versorgung von bis zu 25 Verletzten oder die Betreuung von bis zu 250 unverletzten Personen bis zu 24 Stunden in ortsfester Unterkunft.



1.1 Zugtrupp



Der Zugtrupp führt mehrere taktische Einheiten und besteht aus



der Zugführerin oder dem Zugführer,


der stellvertretenden Zugführerin oder dem stellvertretenden Zugführer,


der Sprechfunkerin oder Melderin oder dem Sprechfunker oder Melder und


der Helferin oder dem Helfer mit


einem Einsatzleitwagen (ELW) 1 und


optional einem weiteren Führungsfahrzeug.


1.2 Sanitätsgruppen



Zwei Sanitätsgruppen führen sanitätsdienstliche Maßnahmen zur Abwendung lebensbedrohlicher Zustände und zur Herstellung der Transportfähigkeit durch. Sie wirken auch im Fachdienst Betreuung mit.



Die erste und die zweite Sanitätsgruppe bestehen jeweils aus



der Gruppenführerin oder dem Gruppenführer,


der Ärztin oder dem Arzt,


zwei Rettungssanitäterinnen oder Rettungssanitätern,


zwei Rettungssanitäterinnen oder Rettungshelferinnen oder Rettungssanitätern oder Rettungshelfern,


drei Rettungshelferinnen oder Sanitätshelferinnen oder Rettungshelfern oder Sanitätshelfern mit


einem Gerätewagen (GW) Sanität und


einem Mannschaftstransportwagen (MTW).


1.3 Betreuungsgruppe



Die Betreuungsgruppe betreut und registriert hilfsbedürftige Menschen. Sie besteht aus



der Gruppenführerin oder dem Gruppenführer und


acht Betreuungshelferinnen oder Betreuungshelfern mit


einem GW Betreuung und


einem MTW.


2.


Der Wasserrettungszug besteht aus dem Zugtrupp (Nummer 2.1), der Wasserrettungsgruppe (Nummer 2.2) und der Einsatztauchgruppe (Nummer 2.3). Der einsatztaktische Wert des Wasserrettungszuges ist die Rettung von Menschen und Tieren und die Bergung von Sachgütern aus Wasser- und Eisgefahr sowie die Durchführung von Tauchaufgaben.



Bei besonderen Anforderungen im Wasserrettungsdienst kann der Wasserrettungszug um die Gruppen Logistik und Technik (Nummer 3.2), Strömungsrettung (Nummer 3.6), Spezialtaucher (Nummer 3.7) und die Gerätegruppe (Nummer 3.8) erweitert werden.



2.1 Zugtrupp



Der Zugtrupp führt mehrere taktische Einheiten und besteht aus



der Zugführerin oder dem Zugführer,


der stellvertretenden Zugführerin oder dem stellvertretenden Zugführer,


der Sprechfunkerin oder Melderin oder dem Sprechfunker oder Melder und


der Helferin oder dem Helfer und


einem ELW 1 und


optional einem weiteren Führungsfahrzeug.


2.2 Wasserrettungsgruppe



Die Wasserrettungsgruppe besteht aufgrund der besonderen Anforderungen beim Einsatz auf dem Wasser aus



der Gruppenführerin oder dem Gruppenführer,


der stellvertretenden Gruppenführerin oder dem stellvertretenden Gruppenführer,


zwei Bootsführerinnen oder Bootsführern,


acht Wasserrettungshelferinnen oder Wasserrettungshelfern mit


zwei GW Wasserrettung und


zwei Anhängern mit Mehrzweckboot.


2.3 Einsatztauchgruppe



Die Einsatztauchgruppe besteht aufgrund der besonderen Anforderungen beim Taucheinsatz aus



der Gruppenführerin oder dem Gruppenführer,


der stellvertretenden Gruppenführerin oder dem stellvertretenden Gruppenführer (gleichzeitig Taucheinsatzführerin oder Taucheinsatzführer),


sechs Einsatztaucherinnen oder Einsatztauchern,


zwei Bootsführerinnen oder Bootsführern,


zwei Wasserrettungshelferinnen oder Wasserrettungshelfern mit


zwei GW Tauchen und


zwei Anhängern mit Mehrzweckboot.


3.


3.1 Führungsgruppe



Die Verbände Behandlungsplatz 50 Niedersachsen (BHP 50 NDS) (Nummer 4) und Betreuungsplatz 500 Niedersachsen (BTP 500 NDS) (Nummer 5) werden durch die Verbandsführerin oder den Verbandsführer mit einer Führungsgruppe geführt. Eine Verbandsführung kann auch bei Einsatz von mehreren Einsatzzügen Sanität und Betreuung oder Wasserrettungszügen eingesetzt werden. Sie besteht aus



der Verbandsführerin oder dem Verbandsführer,


der stellvertretenden Verbandsführerin oder dem stellvertretenden Verbandsführer,


der medizinischen Leiterin BHP 50 NDS/BTP 500 NDS oder dem medizinischen Leiter BHP 50 NDS/BTP 500 NDS,


der Zugführerin oder dem Zugführer,


der Gruppenführerin oder dem Gruppenführer,


zwei Sprechfunkerinnen oder Melderinnen oder Sprechfunkern oder Meldern,


zwei Führungsassistentinnen oder Führungsassistenten mit


einem Führungskraftwagen (FüKW) und


einem Kommandowagen (KdoW).


3.2 Die Gruppe Logistik und Technik



Die Gruppe Logistik und Technik führt Technik und Material für den Einsatz des BHP 50 NDS, des BTP 500 NDS und des Wasserrettungszuges mit. Sie besteht aus



der Gruppenführerin oder dem Gruppenführer,


acht Helferinnen oder Helfern mit


einem GW Logistik groß,


einem GW Logistik klein,


einem Anhänger Stromerzeuger 40 kVA und


einem MTW.


3.3 Verpflegungsgruppe



Die Verpflegungsgruppe versorgt zu betreuende Personen und die Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes mit Verpflegung für mindestens 250 Personen. Sie besteht aus



der Gruppenführerin oder dem Gruppenführer,


acht Helferinnen oder Helfern mit


einem GW Verpflegung,


einem MTW,


einem Feldkochherd und


einem Kühlanhänger.


3.4 Staffel Psychosoziale Notfallversorgung



Die Staffel Psychosoziale Notfallversorgung (Staffel PSNV) betreut traumatisierte Einsatzkräfte und Betroffene nach seelisch stark belastenden Ereignissen. Sie besteht aus



der Gruppenführerin oder dem Gruppenführer,


zwei Helferinnen oder Helfern mit Ausbildung zur Kriseninterventionshelferin oder zum Kriseninterventionshelfer,


zwei Helferinnen oder Helfern mit Ausbildung zur kollegialen Ansprechpartnerin oder zum kollegialen Ansprechpartner mit


einem MTW.


3.5 Patiententransportstaffel



Die Patiententransportstaffel transportiert bis zu sechs Verletzte. Sie besteht aus



drei Rettungssanitäterinnen oder Rettungssanitätern,


drei Rettungshelferinnen oder Rettungshelfern oder Sanitätshelferinnen oder Sanitätshelfern mit


drei Krankentransportwagen (KTW) mindestens KTW Typ B nach DIN EN 1789 mit der Fähigkeit, je eine sitzende und eine liegende Patientin oder je einen sitzenden und einen liegenden Patienten zu transportieren.


Für den Wasserrettungsdienst im Katastrophenschutz können folgende Ergänzungseinheiten gebildet werden:



3.6 Gruppe Strömungsrettung



Die Gruppe Strömungsrettung kommt bei starken Strömungen infolge von Hochwasser- oder Starkregenereignissen für die Menschenrettung zum Einsatz. Sie besteht aus



der Gruppenführerin oder dem Gruppenführer,


der stellvertretenden Gruppenführerin oder dem stellvertretenden Gruppenführer,


zwei Bootsführerinnen oder Bootsführern,


acht Wasserrettungshelferinnen oder Wasserrettungshelfern mit Zusatzqualifikation Strömungsretterin oder Strömungsretter mit


zwei GW Wasserrettung,


zwei Anhängern mit Mehrzweckboot und


einem Raft.


3.7 Gruppe Spezialtaucher



Die Gruppe Spezialtaucher kommt auch bei der Menschenrettung in kontaminierten Gewässern sowie innerhalb von überfluteten Gebäuden zum Einsatz. Sie besteht aus



der Gruppenführerin oder dem Gruppenführer,


vier Einsatztaucherinnen oder Einsatztauchern,


sieben Wasserrettungshelferinnen oder Wasserrettungshelfern mit


einem GW Tauchen und


einem MTW.


3.8 Gerätegruppe



Die Gerätegruppe unterstützt die Einheiten der Wasserrettung mit spezialtechnischen Geräten. Alternativ kann sie bei Bedarf als zusätzliche Wasserrettungsgruppe eingesetzt werden. Sie besteht aus



der Gruppenführerin oder dem Gruppenführer,


der stellvertretenden Gruppenführerin oder dem stellvertretenden Gruppenführer,


zehn Wasserrettungshelferinnen oder Wasserrettungshelfern mit


zwei GW Technik und


zwei Anhängern mit Mehrzweckboot.


4.


4.1 Der einsatztaktische Wert des BHP 50 NDS ist die medizinische Versorgung von 50 Patienten pro Stunde mit zwei Durchläufen.



Der BHP 50 NDS setzt sich aus zwei Einsatzzügen Sanität und Betreuung (Nummer 1), der Führungsgruppe (Nummer 3.1) sowie der Gruppe Logistik und Technik (Nummer 3.2) zusammen. Der BHP 50 NDS ist nicht Teil der Komponenten des erweiterten Rettungsdienstes, sondern eine Einheit des Katastrophenschutzes. Der BHP 50 NDS untersteht im Einsatzfall der Führungskomponente (ÖEL) nach § 7 NRettDG oder im Katastrophenfall der eingesetzten Technischen Einsatzleitung nach § 22 NKatSG. Die Verbände können auch katastrophenschutzbehördenübergreifend gebildet werden (Nummer 6).



4.2 Die Einheiten des Rettungsdienstes bestehen gemäß Bezugsbekanntmachung aus der ÖEL, der Einsatzeinheit Sofort (MANV-S), der Einsatzeinheit Transport (MANV-T) und der Einsatzeinheit Patientenablage (MANV-PA).



5.


Der einsatztaktische Wert des BTP 500 NDS ist die Betreuung und Unterbringung von 500 Personen über mindestens 48 Stunden in ortsfester Unterkunft.



Der BTP 500 NDS setzt sich aus zwei Einsatzzügen Sanität und Betreuung (Nummer 1), der Führungsgruppe (Nummer 3.1), der Gruppe Logistik und Technik (Nummer 3.2) und zwei Verpflegungsgruppen (Nummer 3.3) zusammen.



6.


6.1 Die Bildung und die Zuordnung der Ergänzungseinheiten (Nummer 3), des BTP 50 NDS (Nummer 4) und des BTP 500 NDS (Nummer 5) werden von den zuständigen Katastrophenschutzbehörden im Benehmen mit den zuständigen Polizeidirektionen – Ämter für Brand- und Katastrophenschutz – und den im Katastrophenschutz mitwirkenden privaten Trägern geplant und umgesetzt.



6.2 Die Verbandsführerin oder der Verbandsführer und deren oder dessen Stellvertreterin oder Stellvertreter für den BHP 50 NDS und den BTP 500 NDS werden durch die zuständige Polizeidirektion – Amt für Brand- und Katastrophenschutz – auf Vorschlag ernannt. Sie unterstehen im Einsatzfall der ÖEL nach § 7 NRettDG oder im Katastrophenfall der eingesetzten Technischen Einsatzleitung nach § 22 NKatSG.



7.


Die Katastrophenschutzbehörden entscheiden im Benehmen mit den im Katastrophenschutz mitwirkenden privaten Trägern, unter Beachtung der jeweiligen Risiken, wie viele taktische Einheiten aufzustellen sind und in welcher Kombination sie zum Einsatz kommen. Ein Zugtrupp sollte im Übrigen erst dann zum Einsatz kommen, wenn dies wegen Koordination und Führung mehrerer selbständiger taktischer Einheiten erforderlich erscheint.



Die Träger der Einheiten legen im Benehmen mit den Katastrophenschutzbehörden fest, von welcher Gruppenführerin oder welchem Gruppenführer die Gruppen und von welcher Zugführerin oder welchem Zugführer der Zugtrupp geführt wird.



8.


Die grafische Übersicht der Einheiten ergibt sich aus der Anlage.



9.


Die einzusetzenden Fahrzeuge müssen folgende allgemeine Mindestspezifikation erfüllen:



Ausstattung mit digitaler Sprechfunkeinrichtung,


Beflaggung für Kolonnenfahrt inklusive Halterung,


Ausstattung mit einer Sondersignalanlage,


Beladungssatz Winter (Schneeketten, Eiskratzer usw.).


Für die eingesetzten Fahrzeugtypen gilt folgende besondere Mindestausstattung/-beladung:



Fahrzeug

Anforderung/Mindestbeladung

   Anzahl   

Beschreibung

ELW 1

vier Sitzplätze während der Fahrt inklusive Fahrerin oder Fahrer, ein Funkarbeitsplatz mit digitaler Sprechfunkeinrichtung, Mobilfunk (GSM)-Anbindung, ein Arbeits-und Besprechungsraum für die Zugführung (kann gleichzeitig der Mannschaftsraum sein), Navigationssystem



MTW

maximal neun Sitzplätze inklusive Fahrerin oder Fahrer, Sicherungseinrichtung für Beladung



KTW

DIN EN 1789 Typ B, Allradantrieb



GW Sanität

mindestens zwei Sitzplätze inklusive Fahrerin oder Fahrer, Beladung gemäß Beladeliste GW-San Bund, Ladebordwand



GW Betreuung

mindestens zwei Sitzplätze inklusive Fahrerin oder Fahrer, Zuladungskapazität 8,0 t, Ladebordwand 2,0 t




Notfallrucksack Erwachsene inklusive Füllung

1

DIN 13232


Zelt komplett mit Bodenplane

1

SG 30


Verletztenanhängekarten mit Begleitkarten, möglichst fortlaufend vornummeriert

250



Stromerzeuger 6 kVA mit Abgasschlauch

1

mit Isolationswächter und Fremdbetankung


Satz Beleuchtung

1

spritzwassergeschützt


Löschdecke

2

DIN 14155


Feuerlöscher tragbar, 6 kg ABC-Löschpulver

2

Leistungsklasse mindestens 21 A-113 B mit Kfz-Halterung


Plane zur Unterlage unter Stromerzeuger 3 x 3 m

1

feste Ausführung


Feldbetten

300

auf Paletten/Gitterboxen


Bettensets

300

z. B. in Gitterbox, Decke, Kopfkissen, Bezug


persönliche Schutzausrüstung Sets (Schutzbrille, Overall T3/4, Mundschutz/Maske FFP 3, OP-Handschuhe 7,5-8,5)

20

komplettes Set T3/FFP3


Satz Trinkwasserverteilung

1

Wasserblase 1 000 l oder IBC-Container, TW-Schläuche mit Anschlussstück, Zapfverteiler, Standrohr mit Rückflussverhinderer (doppelt)


Wasserkanister 20 l

20

gemäß Empfehlung KTW


Bierzeltgarnituren

10



Zeltheizung 25 kW mit Warmluftschlauch mindestens 5 m lang (maximal 10 m), Befestigung für Warmluftschlauch, Brennstoff Diesel/Heizöl, Elektroanschluss 230 V, 50 Hz, Stecker Schutzkontakt IP 68, fahrbar mit Tragegriff inklusive Abgasrohr mit Regenhaube

1

es ist zwingend eine Zeltheizung zu nutzen, die für die Lufterwärmung zur Einleitung in geschlossene Räume zugelassen ist


Hygieneboard mit Halterung und mit Spendern für Desinfektionsmittel, Seife, Papiertüchern und einem Wasserhahn mit ¾ Zoll Anschlussstück

1



Hygienesets

250

Handtuch, Waschlappen usw.

GW Logistik klein

mindestens 1,6 t Zuladung, mit Allrandantrieb, erhöhte Bodenfreiheit, Wattiefe mindestens 500 mm, Seilwinde vorne mit mindestens 6 t Zugkraft, mindestens zwei Sitzplätze inklusive Fahrerin oder Fahrer, Zugeinrichtung für Anhänger Stromerzeuger




leere Container für persönliche Ausrüstung der Helferinnen und Helfer

4



Transportcontainer leer

4

stapelbar


Kraftstoffbehälter 20 l

4



Feuerlöscher tragbar, 6 kg ABC-Löschpulver

1

Leistungsklasse mindestens 21 A-113 B mit Kfz-Halterung

GW Logistik groß

mindestens 7 t Zuladung, mindestens drei Sitzplätze inklusive Fahrerin oder Fahrer, Ladebordwand 2 t




Durchgangszelt Eingangs- und Ausgangssichtung

2

Shelter mit zwei Seitenwänden/SG 20, zweiseitig offen, breit für Doppelsichtungsstrecke


Zelt mit Boden (Totenablage BHP 50 NDS)

1

SG 30


Bierzeltgarnituren

30

2 Boxen je 15


Trinkwasserbehälter 1 000 l

1

z. B. IBC-Container leer


Satz Einsatzstellenbeleuchtung

1

z. B. Powermoon o. Ä.
für BHP 50 NDS/BTP 500 NDS


Krankentragenlagerungsgestelle

25



Zelt groß

1

z. B. SG 500


Zeltheizung groß

1

50 kW


Notfalltoiletten

20

Faltkarton mit Sackeinlage


Transportcontainer leer

4



Kraftstoffbehälter 20 l Diesel

10



Kraftstoffbehälter 20 l Benzin

5



Hubwagen mit Handbetrieb

1



medizinischer Sauerstoff (Wechselflaschen)

20 kg
bei
   200 bar   



tragbarer Feuerlöscher, 6 kg ABC-Löschpulver

2

Leistungsklasse mindestens 21 A-113 B mit Kfz-Halterung

Anhänger Stromerzeuger     
 40 kVA     

eingebauter Lichtmast, Dieselaggregat, Elektrostarter, Abstützung für Solo-Betrieb, Fehlerstromschutzeinrichtung, Ausgang 230 V einphasig Sinus 50 Hz, 400 V dreiphasig Sinus 50 Hz



FüKW

mindestens zwei Sitzplätze während der Fahrt inklusive Fahrerin oder Fahrer, separater Besprechungsraum mit vier Sitzplätzen, Funkraum mit zwei Arbeitsplätzen, vier MRT, Satellitenkommunikationsanlage, Internetzugang, Lagevisualisierung, GSM



GW Verpflegung

mindestens 2,0 t Zuladung, mindestens zwei Sitzplätze inklusive Fahrerin oder Fahrer, Ladebordwand 1,0 t




Küchenzelt

1

passend zu FKH 250


Zelt mit Bodenplane

1

SG 30


Bierzeltgarnituren

6



Satz Verpflegungszubereitung

2

Wasserkocher, Kaffeemaschine, Rührgerät, Schaumlöffel, Kellen usw.


Satz Verpflegungsausgabe

2

Platten, Thermoforen, Schöpflöffel, Thermoskannen usw.


Standardvorhaltung Nahrungsmittel

für 300 Portionen

Speisen warm, Getränke warm und kalt


leere Transportcontainer

2



Satz Küchenhygiene

2

Schürzen, Mützen, Reinigungs- und Desinfektionsmittel


Hygieneboard mit Halterung und mit Spendern für Desinfektionsmittel, Seife, Papiertüchern und einem Wasserhahn mit ¾ Zoll Anschlussstück

2



Satz Trinkwasserschläuche mit Anschlussstück

1



Standrohr mit Rückflussverhinderer (doppelt)

1



Satz Einweggeschirr

1

Löffel, Gabeln, Messer, Becher usw., Satz mit je 5 000 Stück

Feldkochherd

anhängerbasiert, Betrieb mit Diesel und/oder Gas, Kapazität für die Herstellung von mindestens 250 Mahlzeiten (warm)



Kühlanhänger

Temperaturbereich 0 °C



KdoW

Allradantrieb, mindestens vier Sitzplätze inklusive Fahrerin oder Fahrer       



GW Wasserrettung

Allradantrieb, mindestens sechs Sitzplätze inklusive Fahrerin oder Fahrer,
2 t Zuladung, nach Nummer 3.6 mit Satz Strömungsrettung, gemäß Standard Niedersachsen



GW Tauchen

Allradantrieb, mindestens 6 Sitzplätze inklusive Fahrerin oder Fahrer, gemäß Standard Niedersachsen



Mehrzweckboot mit Anhänger

Einstiegshilfe für Taucherinnen und Taucher, Ausrüstung mit Rollen am Rumpf, gemäß Standard Niedersachsen



GW Technik
(in der Wasserrettung)

Allradantrieb, gemäß Standard Niedersachsen



Raft

gemäß Standard Niedersachsen


                                                                                      



10.


Vorhandene Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände im Katastrophenschutz gehen in der Neukonzeption mit auf. Soweit sie einen äquivalenten einsatztaktischen Wert darstellen, sind sie auch weiterhin in der Konzeption zu berücksichtigen. Abweichungen bei den Anforderungen an Einsatzfahrzeuge (z. B. KdoW ohne Allrad) sind akzeptiert. Für Neubeschaffungen gilt die Neukonzeption. Fehlbestände in der Ausrüstung zur Abbildung des einsatztaktischen Wertes der Einheiten (z. B. BHP 50 NDS) sollen zeitnah geschlossen werden.



11.


Dieser RdErl. tritt am 1. 4. 2017 in Kraft und mit Ablauf des 31. 12. 2022 außer Kraft.



An die
Polizeidirektionen
Landkreise und kreisfreien Städte, Städte Cuxhaven und Hildesheim






Anlagen (nichtamtliches Verzeichnis)

Anlage: Gliederung und Sollstärke der Einheiten des Katastrophenschutzes

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
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